SCHÖPFUNG AUS DEM LEHM

Der Golem in Geschichte, Mythos und Magie
von Frank Cebulla

Teil 1 (erschienen im GOLEM Ausgabe 1 Beltaine 2000)


"Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll", meinte der Alte zögernd, "die Geschichte mit dem Golem läßt sich schwer fassen. ... Ungefähr alle dreiunddreißig Jahre wiederholt sich ein Ereignis in unsern Gassen, das gar nichts besonders Aufregendes an sich trägt und dennoch ein Entsetzen verbreitet für das weder eine Erklärung noch eine Rechtfertigung ausreicht ..."1


"Die wahren Akte der Erlösung sind zugleich jene, die den größten Skandal bewirken."2
Gershom Scholem

"Außer im sinnlichen Eindruck des Fleischlichen gibt es keine Bedeutungen."3
Austin Osman Spare


FilmausschnittAls Gustav Meyrinks Roman "Der Golem" 1915 erscheint, unterläuft der Druckerei ein dem ersten Anschein nach verhängnisvoller Fehler: Statt der geplanten 2000 Exemplare laufen 20000 Bücher aus der Presse, die zehnfache Menge und für den damaligen Buchmarkt eine stattliche Auflage. Doch das Unglaubliche geschieht mit Leichtigkeit; die gesamte Auflage ist in kürzester Zeit verkauft! "Es verdrießt mich nämlich, daß, seit Deutschland ‘liest’, Kunstwerke im Winkel sterben, während ein beliebiger Alpendreck mit Ekstase gefressen wird"4, hatte Meyrink einmal in der ihm eigenen bissigen Art geurteilt, aber allein der Erfolg seines eigenen Buches "Der Golem" relativiert diese Aussage nicht unerheblich. Zwischen 1915 und 1922 wird das Buch mehr als 165000 mal verkauft, eine für diese Zeit geradezu gigantische Zahl! Meyrink selbst avanciert zum Bestseller-Autor. "Der Golem" wandert sogar in preiswerter Sonderausgabe als Frontliteratur in die Schützengräben des I. Weltkrieges.
Doch wie an anderer Stelle untersucht5, beansprucht das Thema Golem plötzlich allgemein eine besondere Aufmerksamkeit. Schon im 19. Jh. verwendeten Jakob Grimm, Achim von Arnim und E. T. A. Hoffmann die jüdische Legende, doch zu Meyrinks Zeiten kulminierte dieses Interesse noch einmal gewaltig. Allein 29 Autoren des deutschen Sprachgebietes bearbeiteten das Thema in Buchform!
Das Wort Golem bedeutet im Hebräischen soviel wie das Formlose, Ungestaltete, in der mittelalterlichen jüdischen Philosophie auch soviel wie Materie, Stoff, Lehm. Die erwähnte Faszination des Themas, die im Grunde genommen bis heute anhält6, läßt sich aus dieser Begriffsdeutung nur schlecht rechtfertigen. Auch die Golemgestalt selbst, wie sie in jüdischen Legenden und Volkssagen auftaucht, bietet kaum Anhaltspunkte für G. MeyrinkBegeisterung. Wer möchte schon mit einem stummen, ungefügen Arbeitsknecht in Beziehung treten, dessen tumber Geist allein auf Gehorsam und Kraftausübung, gelegentlich gar auf blinde Aggression und Zerstörung ausgerichtet scheint? Welche tiefen Schichten der Seele werden durch dieses Bild angerührt, welche Dämonen geweckt? Kann man vielleicht gar von archetypischen Quellen sprechen? Um darauf Antworten zu finden, müssen wir weiter zurückgreifen, das Golem-Motiv genauer untersuchen und seine weitreichenden Querverbindungen zu anderen philosophischen, mystischen und magischen Phänomenen aufzeigen.
Die traditionelle jüdische Volkssage läßt den Maharal von Prag, den Rabbi Löw ben Bezaleel (1513 - 1609), dessen Grab man heute noch auf dem jüdischen Friedhof von Prag verehrt, als Schöpfer des Golem auftreten. Zusammen mit seinem Schwiegersohn und einem Schüler soll er aus dem "jungfräulichen" Uferlehm der Moldau eine Gestalt geformt und mittels von Gebeten und magischen Formeln belebt haben. Zu den magischen Aspekten dieses Rituals kommen wir später ausführlich zurück. Dieser künstliche Mensch, der Golem, sollte die Juden des Prager Ghettos vor Nachstellungen und Verleumdungen schützen und ging seinem Schöpfer auch bei lästigen Haushaltsarbeiten kräftig zur Hand. Als ihm allerdings einmal die Frau des Rabbis aufträgt, Wasser ins Haus zu tragen, erfüllt der Golem diese Aufgabe in Vollkommenheit. Vom Markt zurückgekehrt findet die arme Frau das ganze Haus voller Wasser. Der Golem trug immer noch unermüdlich Wasser und schüttete es in den ständig überlaufenden Vorratsbottich. Die Verwandtschaft zu Goethes Zauberlehrling liegt auf der Hand.
Doch kann man diese recht späten Legenden schon auf talmudische Berichte aus dem dritten bis vierten Jahrhundert zurückführen, wo es beispielsweise heißt: "Rabha nämlich schuf einen Mann und schickte ihn zu Rabbi Zera. Der sprach mit ihm, und er gab keine Antwort. Da sagte er: Du stammst wohl von den Magiern, kehre zu deinem Staub zurück."7 Nicht von ungefähr brachten bereits frühe jüdische Mystiker den Golem mit der Erschaffung Adams zusammen. Der Name Adam leitet sich direkt von Adama, Erde ab. Im 1. Buch Moses heißt es: "Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen." (1. Moses; 2,7) Im Talmud wird Adam in einer bestimmten Phase seiner Entstehung direkt als Golem bezeichnet und im Psalm 139,15 und 16 findet man die merkwürdigen Sätze: "Es war Dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war ..." Diese Lutherische Übersetzung verbirgt wie so oft das Wesentliche hinter semantischem Unverständnis des Hebräischen, denn im Original steht deutlich: "... als ich noch ein Golem war"!
In einem interessanten Midrasch-Fragment, das bei Scholem zitiert wird, sagt der Rabbi Berachia: "Als Gott die Welt schaffen wollte, da begann er seine Schöpfung mit nichts anderem (!) als dem Menschen und machte ihn zu einem Golem. Als er nun daranging, eine Seele in ihn zu werfen, sagte er: Wenn ich ihn jetzt hinstelle, wird man sagen, er war mein Genosse beim Schöpfungswerk, so will ich ihn als Golem lassen, bis ich alles geschaffen haben werde. Als er alles geschaffen hatte, sagten die Engel zu ihm: Machst du denn den Menschen nicht, von dem du gesprochen hast? Er antwortete: Ich habe ihn längst gemacht, und nur das Einwerfen der Seele fehlt noch. Da warf er die Seele in ihn und stellte ihn hin und faßte die ganze Welt in ihm zusammen."8
Golemmagie In den alten mystischen Spekulationen wird auch immer wieder darauf hingewiesen, daß Adams erste Frau nicht aus seiner Rippe, sondern ebenfalls aus Erde geformt und belebt wurde. Es handelt sich um Lilith, die aufgrund ihres Unabhängigkeitsdranges und ihrem Begehren, beim Geschlechtsakt mit Adam eine Position über ihm einzunehmen, aus dem religiösen Verständnis der jüdischen Patriarchen verstoßen und dämonisiert wurde.
Im Vergleich zu häufig in der Magie gebrauchten Abbildern (Puppenzauber, Sympathiemagie, Voodoo, Psychogone usw.) nimmt die Golemmagie eine Sonderstellung ein, da hier der Lehm tatsächlich zu Fleisch wird oder zumindest werden soll. A. Ballabene weist in seinen Arbeiten zum Golem9 darauf hin, daß bis in die jüngste Zeit in Afrika Lehm, insbesondere roter Lehm als das Fleisch der Erdgottheit betrachtet wurde. Rote Erde oder Röte heißt im Hebräischen Edom, ein interessanter Verweis auf die verfluchten und von Jehova verbannten Könige von Edom. In einem jüngst erschienenen Artikel10 wird herausgearbeitet, daß diese mit dem Dunklen und Bösen assoziierten Mächte das eigentliche Schöpfungsmaterial darstellen, obwohl oder gerade weil sie sich in offenem Widerstreit zum Demiurgen Jehova befinden.
Der in der Tat offensichtliche Zusammenhang der magischen Fertigung eines Golems mit der Erschaffung Adams erweist einen gewissen Teil der jüdischen Mystik als Häresie. Denn natürlich hatten diese eher unorthodoxen Rabbis einen feinen Riecher für die Blasphemie der Golemgeschichten. Indem der Mensch adäquat seiner eigenen Schöpfung ein eigenständiges Wesen kreiert und belebt, stellt er sich auf eine Stufe mit Gott, ob nun in Nachahmung oder gar Konkurrenz bleibt dabei mehr oder weniger Geschmackssache. An dieser Stelle haben wir einen ersten Kernpunkt der Golemmagie erreicht, nämlich die Anmaßung des Menschen, selbst kreativ wie Gott sein zu wollen und auch zu können! Plötzlich ist es der Mensch selbst, der zu seiner am Anfang der Schöpfung innegehabten Stellung - als die ganze Welt noch in ihm zusammengefaßt war - zurückkehren und zum "Genosse beim Schöpfungswerk" werden will. Er bestimmt, was Realität und Wahrheit ist. Ja, er bestimmt ganz wie Gott über Leben und Tod, was sich in einem anderen Detail der Legenden offenbart.
In vielen Geschichten wird der geschaffene Golem durch zwei Dinge beseelt, den Atem des Magiers und ein magisches Artefakt oder Pentakel, das ihm in den Mund geschoben oder auf die Stirn geheftet wird. Wie bereits erwähnt, wird Adam erst durch das Einblasen oder Einhauchen des Lebensodems eine nephesh chaja, eine lebendige Seele. Innerhalb des Golem-Rituals tut der Magier dies Gott gleich und belebt den Golem mittels seines Atems. Das Pentakel ist meist ein Stück Pergament, auf dem der Name Gottes JHVH, nach anderen Varianten der 72-buchstabige Gottesname Schemhamphorash steht. Erst der Name Gottes vermag den Golem zu einer lebendigen Kreatur zu machen. Ein beliebtes Erzählmotiv in verschiedenen Golemlegenden besteht darin, daß man den Golem bald nicht mehr beherrschen kann, weil dieser nicht mehr weiß wohin mit seiner Energie oder ständig größer und stärker wird. In diesen Fällen mußte der Rabbi, der den Golem fabriziert hatte, das Pergament wieder entfernen. Der Golem wandelte sich dadurch wieder zu gewöhnlicher Erde und fiel tot zu Boden.
Im Midrasch wird berichtet, daß Gott bei der Schöpfung Adams das Wort emeth, Wahrheit, als eine Art Siegel aussprach, um sein Werk zu vollenden. Die Kabbalisten bestätigten dies, indem sie durch eine kabbalistische Umformung des Wortes emeth den Namen Adam entstehen ließen11. Dies schlägt sich auch in den Berichten über den Golem nieder. In einigen Fassungen steht dem neu geschaffenen Golem emeth, Wahrheit auf die Stirn geschrieben, was ihn zu einer beseelten Schöpfung gleich dem Menschen werden läßt. Doch passiert hier etwas sehr Merkwürdiges. Der Golem selber weist nämlich auf die Gotteslästerung der magischen Tat hin, wird gewissermaßen zum personifizierten schlechten Gewissen des Magie ausübenden und damit die Gesetze Gottes übertretenden Rabbis und befördert sich wieder aus dem Dasein, indem er den ersten Buchstaben von emeth, das Aleph auslöscht. Aus emeth wird dadurch meth, was schlicht tot oder Leichnam bedeutet! In einem von Scholem zitierten Text des Juda ben Bathyra12, in dem der Prophet Jeremia und sein Sohn Sira sich mit Golemmagie beschäftigen, geht es noch weniger harmlos zu. Dort steht auf der Stirn des geschaffenen Golems JHVH elohim emeth, also soviel wie ‘Gott ist Wahrheit’. Der Golem nimmt jedoch ein Messer und schneidet das Aleph von emeth weg. Daraufhin zerreißt Jeremia in Entsetzen seine Kleider, denn nun konnten sie dort ‘Gott ist tot’ lesen! Er befragt den Golem nach den Gründen für diese Blasphemie und das Geschöpf antwortet unzweideutig: "Nun ..., wo ihr, wie Er, einen Menschen erschaffen habt, wird man sagen: Es ist kein Gott in der Welt außer diesen beiden!" Man muß diesen Satz sehr genau lesen, um zu begreifen, welcher Anspruch der Magier hier tatsächlich offengelegt wird. Denn der Golem sagt nicht, daß sich nun die Aufmerksamkeit der Menschen von (dem weiter existierenden) Gott weg auf die erfolgreichen Golemschöpfer richten wird, sondern er sagt mehr oder weniger deutlich, daß es damit gar keinen Gott mehr gibt! Es verwundert nicht, daß Gustav Meyrink, gewissermaßen als moderner Golem-Schöpfer, vierhundert Jahre später ähnliche Sätze zu Papier bringt: "Gott ist das ‘Ich’. Außer dem ‘Ich’ gibt’s keinen Gott." Oder noch deutlicher: "Einen fremden Gott gibt es nicht. Götter sind dem Menschen untertan."13 Oder aus dem Munde eines anderen berühmten Zeitgenossen Meyrinks: "Es gibt keinen Gott außer dem Menschen." (A. Crowley, Liber Oz).
MagierDie Gottwerdung des Menschen als wiederkehrendes Thema zieht sich durch die Jahrhunderte wie ein roter Faden. Es scheint klar zu sein, daß eine solche Magie noch älter als die ältesten jüdischen Quellen ist und wie selbst Gershom Scholem zugeben muß, bei den magischen Traditionen der "Zauberer und Magier Ägyptens" oder in noch früheren Zeitaltern zu suchen ist. Vielleicht ist es überflüssig an dieser Stelle zu erwähnen, daß es sich bei diesem Vorstellungskomplex der Gottwerdung des Menschen weder um platten Atheismus noch um materialistische Selbstüberhebung handelt. Es geht vielmehr um die vollständige und vollkommene Freiheit und Selbstregierung des Menschen und seine Fähigkeit, endlich alle fremdbestimmten Kontrollen und Manipulationen abzustreifen, um zu dem zu werden, was die alten Initiationsmysterien der Antike genauso wie die Alchemisten des Mittelalters ankündigten: ein König in seinem eigenen Reich! Dieses Königtum ist gleichbedeutend mit der Crowleyschen Lehre von Thelema, in der der Mensch seinen Wahren Willen entdecken und leben muß, um zu seiner göttlichen Essenz zu finden. Einige moderne magische Strömungen (insbesondere z.B. der Temple of Set oder der Typhonian O.T.O. Kenneth Grants) assoziieren dieses Konzept mit der ägyptischen Gottheit Seth, dessen Name unzweifelhaft mit den späteren mythologischen "Outsidern" Shaitan oder Satan verwandt ist14. Die ägyptischen Priester legten viel Wert auf die Verbindung Seths mit dem Sirius oder Sothis und auf die Tatsache, daß dieser Himmelskörper ein Doppelstern-System ist. So wird auch der Golem unter Meyrinks Ausarbeitung und Vertiefung des Themas ein mystischer Doppelgänger des Menschen. Meyrink war sein ganzes Leben lang besessen von der Idee des Höheren Selbstes als eine Art Doppelgänger und schrieb auch eigene Erfahrungen mit dem "Vermummten", dem "Lotsen mit der Tarnkappe vor dem Gesicht", dem "unsichtbaren Gärtner" nieder. In "Telefonverbindung mit dem Traumland"15 schreibt Meyrink: "Ich? Wer bin ich? Antwort: ‘Du bist nicht der, der da herumläuft, vom Tagesbewußtsein im Netz der Wirkungen, und nicht der Ursachen, eingefangen! Du bist ein willensunfreier Schatten, der sich zu seinem Unheil einbildet, er sei der geheimnisvolle, der ‘Vermummte’, der den Schatten wirft.’" Genau wie in Meyrinks Roman ist das normale Leben des Menschen ein Panoptikum der Angst, ein Tagtraum voll "... Entsetzen, das sich aus sich selbst gebiert", die "...lähmende Schrecknis des unfaßbaren Nicht-Etwas, das keine Form hat und unserem Denken die Grenzen zerfrißt".
Nur die Entdeckung des eigenen Doppelgängers, die Kommunikation mit dem Höheren Selbst (oder dem Heiligen Schutzengel) vermag aus dieser Grundangst herauszuführen. Im Roman gelangt der Held Athanasius Pernath wie in Trance in den geheimnisvollen, von allen Seiten verschlossenen Raum der Altneusynagoge, der keinen Eingang besitzt und aus dem der Sage nach der Golem immer wieder erscheint. Von dort aus blickt er aus dem Fenster und bemerkt an der Aufregung der auf der Straße befindlichen Menschen, die ihn nun entdecken, daß er selbst zum Golem geworden ist. Der versiegelte Raum steht quasi für das Unbewußte des Protagonisten. In ihm findet er die Erfahrung seines Doppelgängers, des Golems als Symbol seines Ur-Wesens, mit dem er wieder kommunizieren muß, um von der Angst der menschlichen Existenz zu gesunden. Damit übersteigt Meyrink die Sichtweise der jüdischen Tradition bei weitem und verwandelt den Golem in eine Allegorie für den göttlichen Wesenskern des Menschen. Schöpfer und Geschöpf sind nun mehr oder weniger austauschbar; die Grenzen zwischen beiden verwischen sich. Einmal ist der Golem blinde, unbewußte Energie, die durch die Erkenntnis des Menschen ans Licht geholt und transzendiert wird; ein andermal erscheint der Mensch selber als eine Schöpfung seines Golem, der als sein Führer und innerer Meister fungiert!
"Das Einzige, was das Finden wert ist, ist nur das innerste ‘Ich’, jenes Ich, das wir sind und immer waren, ohne es gewußt zu haben."16


Anmerkungen:

1 Gustav Meyrink; Der Golem, Leipzig 1916, S. 77 [Zurück zum Text]

2 zitiert nach William Levy; Unser Freund Otto Mühl, Löhrbach 1998[Zurück zum Text]

3 zitiert nach M. M. Jungkurth; Zos Kia, Bergen/D. 1993 [Zurück zum Text]

4 Frans Smit; Gustav Meyrink, Auf der Suche nach dem Übersinnlichen, München 1990, S. 111 [Zurück zum Text]

5 Beate Rosenfeld; Die Golemsage und ihre Verarbeitung in der deutschen Literatur, Dissertation Breslau 1934 [Zurück zum Text]

6 Zur Film-Berlinale 2000 gab es z.B. eine ausführliche Retrospektive zum Thema: Golems, Automaten, künstliche Menschen! [Zurück zum Text]

7 nach G. Scholem; Die Vorstellung vom Golem in ihren tellurischen und magischen Beziehungen; in: Zur Kabbala und ihrer Symbolik, Frankfurt/M. 1992, S. 218 [Zurück zum Text]

8 Scholem, S. 214 [Zurück zum Text]

9 Alfred Ballabene, Die Erschaffung von Golems und Psychogonen; http://www.paranormal.de/magie/vayu/golem2.htm [Zurück zum Text]

10 siehe Die Könige von Edom; AHA 5/99 [Zurück zum Text]

11 Für die Kabbalisten unter den Lesern: Aus emeth entsteht durch Temura (Vertauschung) nach der Methode der Aiq Bekar (Kabbala der neun Kammern) das Wort adam [Zurück zum Text]

12 Scholem, S. 234f [Zurück zum Text]

13 zitiert nach F. Smit, siehe Anmerk. 4 [Zurück zum Text]

14 Set-An. An heißt im Ägyptischen Hund. Die Höllenhunde der verschiedensten Mythologien scheinen also kein Zufall zu sein. Siehe auch Anubis und den folgenden Absatz über Sirius, den Hundsstern! [Zurück zum Text]

15 zitiert nach F. Smit, S. 215 [Zurück zum Text]

16 Gustav Meyrink in einem Brief vom 30.6.1917. Zitiert nach F. Smit, S. 225. [Zurück zum Text]


Internet-Seiten zum Golem:

www.scils.rutgers.edu/special/kay/golem.html
www.jewishgothic.com
www2.judaica.org/
www.user.xpoint.at/chrisf/privat/golem/
rhs.jack.k12.wv.us/sthrills/golem/golem.htm
außerdem die Seiten von A. Ballabene siehe Anmerk. 9

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