FORGOTTEN ONES
Die vergessenen Wesen

 

Ins Deutsche übersetzt und mit Erläuterungen von Jan Fries
Erstmalig publiziert in der Zeitschrift MESCALITO Nr. 17-18
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Berthold Röth


Redaktionelle Vorbemerkung:
In dem von Aleister Crowley 1904 offenbarten „Liber Al vel Legis" (Buch des Gesetzes), in dem das neue Aeon des Horus proklamiert wird, gibt es bereits einen unscheinbaren Verweis auf ein Horus nachfolgendes Aeon, das unter dem Zeichen der ägyptischen Göttin der Wahrheit, Maat, steht.
Im Jahre 1948 erklärte Crowleys „magischer Sohn" Frater Achad (Charles Stansfield Jones) - lange nach seinem Bruch mit dem „Meister" und kurz vor seinem eigenen Tod - das Aeon des Horus für beendet und setzte das Aeon der Maat ein. Er tat dies bereits mehr oder weniger außerhalb der thelemitischen Strömung und wurde von den meisten Thelemiten nicht ernstgenommen. Seine Maat-Arbeiten und -Texte sind daher bis heute unverlegt und in Vergessenheit geraten.
Im Dezember 1974 lebten Achads Träume und Visionen wieder auf. Soror Nema (Maggie Ingalls) channelte in Ohio/USA einen Text mit der Bezeichnung „Liber Pennae Praenumbra", in dem wiederum das Aeon der Maat und IPSOS als Wort dieses Aeons verkündet wird. Nema schickte eine Kopie des Textes an Kenneth Grant als Oberhaupt des Typhonischen O.T.O., der den Text als einen „Schlüssel zum transäonischen Verständnis der Magie" anerkannte. Grants eigenes Werk „Outside The Circles Of Time" basiert auf Liber P.P. und weiteren Texten und Ritualen der Maat-Magick, zu denen auch das Buch von den Vergessenen Wesen (The Forgotten Ones) gehört. In den modernen Ausformungen dieser Strömung betrachtet man übrigens die Aeonen nicht mehr als zeitlich nacheinanderfolgend, sondern im Gegenteil als parallel existierend. Sie ähneln daher mehr Bewußtseinszuständen des Suchenden.
Die Maat-Magick war nur eine Zeit lang im O.T.O. integriert und entwickelte in den USA ein sich ständig wandelndes Eigenleben. In Europa oder gar Deutschland hat sie nie Fuß gefaßt und ist so gut wie unbekannt geblieben. Wir finden durchaus zu Unrecht und publizieren „The Forgotten Ones" als inspirierendes und mittlerweile historisches Dokument der Magick. (F. Cebulla)

Lit.: Nema, Maat Magick - A Guide to Self-Initiation, Weiser New York 1995

Zu den vergessenen Wesen
Nachbemerkungen von Jan Fries

Das ‘Book of the Forgotten Ones’ wurde von Soror Nema empfangen.
Wie sein Vorgänger ‘Liber Praenumbra’ bezieht sich das FO Buch auf die Strömung von Maat.
So wie Liber P.P. die Tagseite der Strömung manifestiert, zeigt das FO Buch die Nachtseite, den Kontakt mit jenen lang verdrängten ‘Älteren Wesen’ welche die Kraftquelle der Maat Magick sind.
Die Alten Wesen sind aus den Mythologien nahezu aller Völker bekannt. Es sind die Götter von Chaos und von Werden, die Quellen ungehemmter Entwicklung und inspirierter Besessenheit.
Diese Wesen sind unter verschiedenen Namen bekannt.
Im Germanischen sind es die Frostriesen der Vorzeit (hier spielt die Eiszeit mit hinein): Gesetzlos, gewaltig, erfüllt von Urzeitwissen und ungebändigter Wirkenskraft.
Auch im Keltischen sind sie als Riesen vertreten, dasselbe gilt für die griechische Mythologie, die sie unter anderem als Titanen, Kyklopen und Gorgonen bezeichnet.

Bei H.P. Lovecraft haben sie eine besonders anschauliche Beschreibung erfahren. Wer Lovecraft gelesen hat, mag sich jetzt fragen inwiefern eine Reihe von amüsanten Horror-Geschichten als esoterische Quellenliteratur verstanden werden kann.
Lovecraft selbst glaubte nicht an die Dinge von denen er schrieb, auch wenn er regelmäßig schwere Alpträume von ihnen bekam. Sein äußerst materiell/wissenschaftlich geprägter Verstand weigerte sich die psychologische Realität seiner Themen anzuerkennen. Bis auf seine letzten Geschichten (vor allem ‘Through the Gates of the silver Key’) ist seine Schreibweise von einem tiefen Entsetzen vor dem Abgrund geprägt.
Vermutlich ist auch seine Todesursache (Magen-Darm-Krebs) auf diese Verdrängung zurückzuführen, denn wo immer sich einen starke Energie nicht vollständig ausleben kann, führt dies zu Charakterpanzerung, Vitalitätshunger, letztendlich zur Biopathie.
Eines von Lovecrafts Lieblingsmotiven ist der Künstler welcher die Bewußtheit der ‘Alten Wesen’ und ‘Unaussprechlichen Kulte’ in Träumen und Realitätsverschiebungen erfährt.
Auf eben diese Weise empfing Lovecraft selbst seine Inspirationen, und wenn er auch deren Realität aufs heftigste bestritt, so wird er doch von diversen Magiern wie z.B. Kenneth Grant, Michael Bertiaux, Sr. Nema, ja sogar von Anton La Vey als inspiriertes, wenn auch unbewußtes Medium einer durchaus existierenden magischen Strömung bezeichnet. Natürlich ist Lovecrafts Vision ein wenig durch die Ur-Angst der Identitätsauflösung verzerrt, aber solche Gefühle sind am Anfang der Erfahrung ganz normal.
Sr. Nema schrieb darüber (Brief vom 24.7.1983)

„In Bezug zu deinen Fragen über die Alten Wesen - Gewohnheit erzeugt Anerkennung und Entspannung. Schließlich sind die Alten Wesen Teil von dir (und mir und jedem anderen Individuum).
Schock und Terror in den frühen Zusammentreffen sind völlig natürlich - manchmal kann man eine ähnliche Erfahrung machen wenn man sich plötzlich in Zwielicht oder Dunkelheit im Spiegel sieht. In der Tat sind diese Erfahrungen dieselben, wenn auch auf verschiedenen Ebenen der Wahrnehmung. (...) ja, die Alten Wesen verlieren ihre Eigenschaft als überwältigender Schrecken etc. (es sei denn man ist ein geistiger Masochist) (...) Kann man sich ernstlich vor sich selber fürchten?"

So ist der erste Kontakt immer mit Überlebensangst verbunden.
Lovecraft hat diese Angst vor dem Abgrund bis kurz vor seinem Tode nicht überwunden. Crowley zeigt sie in seiner Beschreibung vom Überschreiten des Abgrundes (siehe ‘Vision and the Voice’), wenn man ihm auch unterstellen mag, er habe den Abgrund und den ‘Dämon Choronzon’ nicht intensiv genug durchlebt.
‘Choronzon’ (zuerst von John Dee beschrieben) entspricht dem Grant’schen ‘Chozzar’ (einem schwarzen Schweinegott aus Atlantis), ‘Shugal’ (dem Heuler in der Wüste), dem Lovecraftschen ‘Yog Sothoth’ (‘das Aeon von Set-Thoth’), der monströsen Hopi-KACHINA ‘So’Yo’Kwuti’, dem walisischen Chef-Riesen ‘Ysbaddaden’, dem finnischen Abgrundherren ‘Antero Vipunen’, der sumerischen ‘Tiamaat’ und ihren griechischen Gegenstücken ‘Medusa Satalie’ und ‘Hydra’. Die individuelle Erscheinungsform variiert, der Transformationsmechanismus, die Tür zwischen Ego und Selbst, bleibt gleich.
Die ‘Alten Wesen’ sind vielleicht die ältesten Götter der Menschheit. Es sind Entitäten die sich durch überwältigende Triebe auszeichnen, Hunger, Fortpflanzung, Aggression, Kunst, Wissen, Träume usw. Nema schreibt:

„Diese Wesen sind zunächst einmal die Götter unserer genetischen Struktur. Sie sind die erfolgreichen Überlebensfaktoren, welche im individuellen und arteigenen Unbewußten mit dem Verputz des bewußten Verstandes und der Zivilisation verdeckt wurden. (...) Indem man die vergessenen Wesen findet und ihre Kraft benutzt(durch In-Sich-Hinein-Rufen, Techniken der atavistischen Wiederkehr usw.) wird das Bewußtsein mit einem Quantensprung auf die Ebene eines Eingeborenen am Anfang des Maat-Aeons geworfen."

Der Mythos der Alten bzw. Vergessenen Wesen besagt, diese Entitäten wären aus dem Jenseits Raum von Zwischen-Drin erschienen um aus den höchstentwickelten Primaten Menschen zu erschaffen. Wilde Mutationen führten zu einer Vielfalt von neuen Fähigkeiten und Lebensformen, wobei sich die Alten Wesen von den Emotionen ihrer Geschöpfe ernährten und diese gleichzeitig Inspiration und Überlebenskraft gewährten. Diese namenlosen Aeonen der Vorzeit sind auch wissenschaftlich zu beobachten. Da entsteht z.B. ohne irgendwelche nachweisbaren Übergänge der frühe Neandertaler mit einem Gehirnvolumen, das unsere Gehirne um einiges übertrifft.

Gleichzeitig bilden sich eine Reihe erstaunlicher neuer Denkweisen, so z.B. Schmuck, Verzierung, erste Symbole (Punkt, Strich, Fläche), religiöse Artefakte (so z.B. der Höhlenbären-Altar aus der ‘Drachenloch-Höhle’ in den Alpen), Kleidungsstücke, Begräbnisriten und Grabbeigaben (Knochen, Hörner, rote Erde, Werkzeug, Blumen, psychedelische Baumpilze, in Einzelfällen sogar Cannabis Pflanzen). Aus der Affenherde ist eine Gemeinschaft von Individuen geworden, vermutlich mit einem ‘Ich-Verständnis’ welches über das Materielle hinausgeht. Hier entstehen die ersten Menschen.
Beim jüngeren Neandertaler gehen dann sowohl Kultur wie auch das Hirnvolumen drastisch zurück. Dafür entsteht um ca. 50.000 v. Chr. der Cro-Magnon Mensch, unser direkter Vorfahr.
Auch hier scheint ein Mutationssprung vorzuliegen, denn Kunst und Handwerk der frühen Perioden sind oft von überwältigender Originalität. Die zeitlose Freiheit der frühen Höhlenkunst ist ein bleibendes Denkmal an den Segen der Alten Wesen.
Dann jedoch werden aus den ‘Namenlosen Aeonen’ die Zeitalter von Isis und Osiris. Der Stamm wird zur Gesellschaft, dann zur Siedlung und die wilden, absoluten Götter der Vorzeit weichen den sicheren und beschränkten Göttern von Licht und Ordnung, welche das Recht der Gemeinschaft (Gesetz) über die Freiheit des Einzelnen stellen. Die Entwicklung von Zivilisation war nur durch eine massive Verdrängung der Alten Wesen möglich.
So vertreibt Zeus die Titanen, kämpft Thor gegen die Riesen, tötet Marduk die Tiamaat-Schlange und erschafft aus ihrem Körper Himmel und Erde, setzt die Gestirne, bemißt die Zeiten, gibt Gesetze und etabliert Ordnung.
Auch die Fesselung von Loki und dem Fenriswolf entspricht dieser kollektiven Veränderung, doch wo Loki gebunden liegt, wird er vulkanisch.
So kommt für die Asen der Ragnarök-Tag, an dem sich die Götter und Riesen gegenseitig eliminieren und auch für unsere Welt kommt das Zeitalter von Maat, das, quer durch die Zeiten flammend, die namenlosen Aeonen der Vorzeit mit dem ‘Wortlosen Aeon’ (so Crowley, Grant) der Gegenwart verbindet.
Fr. Achad schrieb, Crowley habe als Magus versagt, weil er das Wort des Aeons bis zu seinem Tod nicht gefunden habe. Grant vermutet das gegenwärtige wäre das gefürchtete ‘Wortlose Aeon’ weil seine Magi, als Repräsentanten des ‘Großen Tieres’ gar nicht zu sprechen imstande sind. Vom Wortlosen Aeon geht die Legende, daß die Menschheit darin für eine Reise ‘um den Baum herum’ vorgesehen wäre; die Konfrontation mit all dem Verdrängten Chaos wartet auf uns.
Für so etwas Geregeltes, Ordentliches und Beschränktes wie das Ego (die bewußte Identität) ist dieses Erlebnis eine Geisterbahnfahrt quer durch den Abgrund des persönlichen und kollektiven Unbewußten. Wer allerdings meint der Abgrund wäre überquerbar, irrt.
Der Abgrund ist das Ende der Reise.
Niemand geht durch den Abgrund, nichts übersteht den Schock des Übergangs.
Auf dem Weg von Ego zum Selbst stirbt der Wanderer, und auf dem Weg vom Selbst zum Fleisch wird Ego in neuer Form geboren. Im Gegensatz zu Crowleys Meinung (der sehr stolz auf seine Abgrund Erfahrung war) ist diese Transformation keine ‘Ein-Für-Alle-Mal’ Lösung. In der Maat Magick - der Konfrontation mit Wahrheit - ist der Abgrund eine allgegenwärtige Realität.
Das Ego ist dabei nur eine von vielen Masken:
Durch Absicht in Krise, Schmerz, Zweifel ect. löst es sich auf und durch den namenlosen All-Willen erschafft es sich erneut. Maat beschleunigt Entwicklung durch Zeitlosigkeit, sei es als Entfaltung oder Auflösung.
So kommt es, daß Nema nach dem Empfang des FO Textes das dringende Bedürfnis bekam das Manuskript geradewegs zu zerreißen. Einige meiner ersten ’Alte Wesen Portraits’ lösten ähnliche Gefühle aus. Es scheint, daß die nackte Überlebensangst, die so typisch für die ersten Kontakte ist, einen Energieschub auslöst, welcher die Alten Wesen nährt und sie für uns ‘real’ macht. Im Laufe der Zeit gewöhnt man sich dann an das Gefühl der Identitätsauflösung und die Angstenergie wird durch ein starkes Gefühl von Kommunikation und Liebe ersetzt. Irgendwann wird dann die regelmäßige Identitätsauflösung zu einer einfachen Form persönlicher Krisen-Hygiene.
Die Fähigkeit zur Auflösung von Ego und Glauben befreit den Maat Magier die Maske (Identität/Realität) immer wieder entsprechend dem Willen neu zu gestalten. Nema schreibt:

„Der Magier wird von den vergessenen Wesen gefressen,
diese werden von der schwarzen Flamme verzehrt
und diese wird vom Körper gegessen.
Dies hinterläßt ein Vehikel voller Nichts
durch welches Tao und die doppelte Strömung ungehindert fließen
können."
Cincinnati Journal of Ceremonial Magick Vol. I No.5

Die ‘Vergessenen Wesen’ aus unserem Text sind nicht mit dem Lovecraftschen Pantheon identisch, wohl aber damit verwandt. Jedes von ihnen stellt sich in gewissen Formen und Symbolen dar. Die Erscheinungsformen der Alten Wesen entsprechen unseren Selbst-Vorstellungen:
Sie schaffen ihre Körper in unserem Gedankenvokabular, zeigen sich in Formen die wir verstehen können, konfrontieren Selbst mit Selbst. NO* entspricht ‘demselben Mund’ der Maat Strömung, ein Wesen von Hunger und von Nahrung, was ungefähr Odins Wölfen Geri und Freki (‘Gier und Fressen’) entspricht. NO* verschlingt und spricht. Das * in seinem Namen ist ein ‘Glottalschlag’, ein plötzliches Anhalten des Tons bei gleichzeitigem scharfem Einatmen.
Wie die anderen ‘Vergessenen Wesen’ ist NO* ein Überlebenstrieb. Ein berauschendes NO* Lied findet sich auf der Magma LP ‘Atlantik’. Nexhagus ist ein Wesen von Zufall, Mutation und Widerspruch. Der kosmische Spaßmacher ersetzt das ‘es muß’ durch ein ‘mag sein’. Nexhagus findet sich als ‘Chuz’ in Tanith Lee’s Roman ‘Herr der Illusionen’. Ein brauchbares Handbuch für ‘Nexhagus Therapie ist Luke Rhinehart ‘Der Würfler’.
Loroo ist eine dunkle Seite, die schwarze Synchronizitäts-Matrix, aus der das Feuerwerk der ‘Zufälle’ auflodert.
Loroo verbirgt um Ego nicht mit zu viel Wissen zu belasten; er wird nicht gesehen denn das Nicht-Sehen ist er selbst.
Dann ist da Megor-Marduk (Vorläufer des sumerischen Marduk), er ist Masse, Festigkeit, Gebundenheit der Form, Gesetz der Welt. Megor Marduk entspricht dem alchemistischen Salz, wie Nexhagus dem Mercurius und Nagrik Shameesh dem Schwefel.
Letzterer ist ein Zerstörer-Gott, der Fesseln zerreißt und geschlossene Gefäße zersprengt. Der Panzer zerbirst:
Aus der verbrannten Schale wird Nahrung, Licht und Kraft.
Und Sie. Namenlos und alles vereinend:
Der Schleier von Nichts der allen gleich ist und alles Bewußtsein eint. Hier ist der Urgrund des Seins:
Ein Raum der kein Raum ist, ein unmöglicher Traum, ein Weg vom Nichts ins Nichts, vielfach im Wesen und eins in der Leere.
Das unbegrenzte Multiversum.
Wo Nuit die Summe aller Möglichkeiten ist, ist Maat die Leere zwischen den Sternen. Diese Leere ist.
Diese und andere Alte Wesen formen unsere Gene, damit die Gestalt unserer Realität.
Um Sie zu rufen braucht es wenig Technik aber viel Hingabe.
Der Magier begibt sich dazu in die Wildnis oder auf die Astralebene. Die Anrufung erfolgt in einem Kreis damit die Alten Wesen nur über den Magier, nicht über seine Umwelt herfallen. Zur Invokation werden wildes Geschrei, körperliche Erschöpfung, Sexualmagie und der Verzehr von rohem Fleisch bzw. Körpersekreten empfohlen - die tiefsten und ältesten Überlebenstriebe müssen wach gerufen werden.
Irgendwann bricht der Magier dann zusammen, es folgt direkte Besessenheit oder ein Treffen auf der Astralebene (von Jesod zu Daath und von dort ins Chaos). Wie Allen Holub hervorhebt wird dabei alles Ego und alle ‘Lust nach Resultaten’ zusammen mit dem Magus selbst zerfetzt.
Das Vergessene eruptiert in den bewußten Verstand, worauf dieser zunächst einmal desintegriert. Willen, Liebe und Selbst überstehen diesen Prozeß; Ego, Glauben, Name lösen sich dabei auf.
Was danach passiert ist ein Rätsel, ein Mysterium welches durchlebt werden muß um verstanden zu sein. Wie spricht Nexhagus?

Jan Fries
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