Charles T. Tart Leben wir nicht alle mehr oder weniger und Tag für Tag in einer Traumwelt? Wo sind unsere Gedanken? Bei dem was gestern war oder noch mehr sogar dort in der Zukunft, bei dem was noch alles zu bewältigen, zu schaffen, zu erledigen ... ist? Vergangenheitsträumerei und Zukunftsstreß! Wo bleibt da der Augenblick, die Gegenwart, das Hier-und Jetzt-SEIN? Leben wir wirklich oder ist es nur der Schein?
Hier in und mit diesem Buch kann jeder für sich selbst einige Antworten finden. Charles T. Tart, Professor für Psychologie an der University of California, führender Vertreter der Transpersonalen Psychologie und der modernen Bewußtseinsforschung zeigt uns praktische Möglichkeiten auf zu ERWACHEN.
Nicht so einfach wie jeden Morgen dieses „Erwachen", dieses scheinbare, mit dem wir uns automatisch augenblicklich in unsere „Gedankensuppe" stürzen und somit in den nächsten WACH-Schlaf. Dieses Erwachen meint viel tiefere und komplexere Prozesse in uns. Es meint anzufangen, sich SELBST zu empfinden, bis in die tiefsten Schichten - Gewohnheitsmuster, Konditionierungen, Prägungen hinter sich zu lassen und damit die blockierte Lebensenergie zu befreien. Mit Sicherheit ist das ein lebenslanger Prozeß und mit Sicherheit ist in diesem Buch die Wachheit im „wirklichen", alltäglichen Leben das Thema.
Tarts Grundlagen und jahrelangen Erfahrungen mit moderner Psychologie, den Lehren Gurdjieffs und dem Buddhismus spiegeln sich deutlich im Buch wider und lassen die interessante Verbindung zwischen alten Weisheiten und neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen entstehen. Viele praktische Übungsmöglichkeiten werden aufgezeigt, die teilweise bisher noch als esoterische Geheimnisse galten.
„Das ist leider die Geschichte unseres Lebens. Auf diese Weise ergreift die falsche Persönlichkeit die Kontrolle und schluckt die Essenz. Wir haben Worte für Dinge, Konzepte von Erfahrungen anstelle der tatsächlichen Erfahrung. Das hat nicht viel Nährwert und die Reichhaltigkeit, die die Nahrung der Eindrücke bieten kann, geht uns verloren. Was ihr da anstelle der vollen, saftigen Eindrücke „eßt", sind nichts als magere Abstraktionen von Eindrücken, die nach nichts mehr schmecken."(Tart)